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Konfigurationsregeln / Rule Engine

Letztes Update am

08. März 2026

Inhaltsverzeichnis

Konfigurationsregeln sind das Rückgrat jeder strukturierten Produktkonfiguration. Sie legen klar fest, wie sich Produkte, Services oder Angebotsbestandteile überhaupt miteinander kombinieren lassen – oder eben nicht. Kurz: Sie bestimmen, was zusammenpasst, was ausgeschlossen ist und was auf jeden Fall dazu gehört. Die Rule Engine ist dabei das technische Herzstück. Sie prüft diese Regeln im System und sorgt im Hintergrund dafür, dass sie bei jeder Konfiguration automatisch greifen.

Gerade in CPQ-Systemen (Configure, Price, Quote) und bei komplexen Produktkonfiguratoren geht ohne Konfigurationsregeln nichts. Sie machen das Angebot technisch sauber, wirtschaftlich tragfähig und sorgen dafür, dass der Vertrieb nicht im Chaos versinkt.

Wie läuft das ab? Sobald eine Rule Engine im Spiel ist, beobachtet sie jeden Schritt, den der Nutzer im Konfigurator macht. Wählt jemand eine Option aus, prüft die Engine direkt, ob das überhaupt zulässig ist – und passt die restlichen Auswahlmöglichkeiten live an. So landen zum Beispiel nur die Optionen auf dem Tisch, die tatsächlich zusammen funktionieren.

Es gibt dabei verschiedene Regeltypen, die zusammenspielen. Abhängigkeitsregeln verlangen etwa, dass eine Option nur verfügbar ist, wenn vorher eine andere aktiviert wurde. Ausschlussregeln wiederum schließen bestimmte Kombinationen aus – wenn zwei Features nicht gemeinsam funktionieren, verhindert das System die Auswahl. Pflichtregeln sorgen dafür, dass niemand vergisst, eine essentielle Komponente mitzubestellen.

Und dann gibt’s noch Empfehlungsregeln: Die machen den Prozess angenehmer, indem sie direkt sinnvolle Zusatzoptionen vorschlagen. Das spart Zeit und hilft, Fehler zu vermeiden.

Warum ist das Ganze so wichtig? Ohne diese Regeln müssten Vertriebsmitarbeiter ständig selbst prüfen, ob ein Angebot technisch machbar oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Rule Engine nimmt ihnen das ab – und das geht nicht nur schneller, sondern auch deutlich sicherer. Fehlerhafte oder unmögliche Angebote rutschen so gar nicht erst durch. Gerade bei Produkten mit zahllosen Varianten, wie im Maschinenbau, in der Softwarebranche oder bei komplexen Anlagen, ist das ein echter Gamechanger.

Ein weiterer Pluspunkt: Mit einer Rule Engine lassen sich Self-Service-Konfiguratoren realisieren. Kunden können also eigenständig Produkte zusammenstellen, ohne versehentlich auf unzulässige Kombinationen zu stoßen.

Für Unternehmen ist das ein strategischer Vorteil. Sie behalten auch bei riesigen Variantenlandschaften den Überblick und können Produktkonfigurationen klar steuern. Die Angebotsprozesse laufen einheitlich ab – egal, wer im Vertrieb sitzt oder welcher Kanal genutzt wird. Neue Produktvarianten lassen sich schnell integrieren, indem man einfach das Regelwerk anpasst, statt den gesamten Konfigurator neu aufzubauen.

Je vielfältiger das Produktportfolio wird, desto wichtiger ist eine saubere, automatisierte Steuerung. Konfigurationsregeln und Rule Engines sind dabei das Fundament. Sie machen individuelle Lösungen möglich, ohne dass am Ende die Komplexität aus dem Ruder läuft.

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