Wie KI, CRM, CPQ & Automatisierung Agrarbetriebe 2025 entlasten. Für weniger Bürokratie, effizientere Angebote und bessere Kundenbindung.
Die Agrarwirtschaft befindet sich im Jahr 2025 in einer der größten Transformationsphasen ihrer Geschichte.
Während Smart Farming, Precision Agriculture oder autonome Maschinen längst Einzug auf die Felder gehalten haben, bleibt der Büro- und Verwaltungsalltag vieler Betriebe noch von Routinen geprägt, die manuelle Arbeit, hohe Kosten und langsame Prozesse nach sich ziehen.
Genau hier entstehen die größten Reibungsverluste:
Angebote liegen tagelang unbearbeitet.
Kunden warten zu lange auf Rückmeldung.
Anfragen gehen unter, weil Ressourcen fehlen.
Bürokratische Pflichten binden Arbeitszeit, die eigentlich in Kundenservice oder Vertrieb fließen müsste.
Die Frage lautet daher nicht mehr, ob Digitalisierung hilft, sondern wie schnell Unternehmen bereit sind, moderne Lösungen einzusetzen. Denn Technologien wie CRM (Customer Relationship Management), CPQ (Configure Price Quote), Voice-KI und Prozessautomatisierung sind längst verfügbar – und sie lösen Probleme, die die Branche seit Jahren kennt.
Der Fachkräftemangel gehört zu den größten Herausforderungen in der Agrarwirtschaft – besonders im Agrarhandel, Ersatzteilwesen und in der Serviceorganisation von Agrartechnik-Händlern.
Die Realität im Alltag:
Telefone klingeln durchgehend, aber niemand kann alle Gespräche annehmen.
Mitarbeitende jonglieren zwischen Beratung, Bestellung, Buchhaltung und Außendienst.
Kunden erreichen niemanden, obwohl sie gerade dringend eine Lieferung brauchen.
Das Problem verschärft sich in der Saison: Wenn zur Erntezeit Maschinen ausfallen oder kurzfristig Dünger nachbestellt werden muss, zählt jede Stunde. Doch genau in dieser Phase ist die Belastung am größten.
Die Lösung: Voice-KI.
Sie ist rund um die Uhr erreichbar – auch nach Feierabend oder am Wochenende.
Sie nimmt Bestellungen auf, gibt Informationen zu Verfügbarkeiten und übermittelt Daten direkt ins Warenwirtschaftssystem.
Sie qualifiziert Anfragen vor: Ein einfacher Ersatzteilauftrag wird automatisch erfasst, während komplexere Anliegen ans richtige Team weitergeleitet werden.
Praxisbeispiel:
Ein Landwirt bemerkt abends, dass er dringend Pflanzenschutzmittel nachbestellen muss. Bisher hätte er eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder bis zum nächsten Morgen gewartet. Mit Voice-KI ruft er an, gibt die Bestellung auf, bekommt eine Bestätigung – und am nächsten Morgen liegt die Bestellung schon in der Disposition.
Der Nutzen:
Mitarbeiter:innen werden entlastet, weil Standardaufgaben automatisiert laufen.
Kunden fühlen sich gut betreut, weil sie jederzeit Unterstützung erhalten.
Kein Auftrag geht mehr verloren, auch nicht außerhalb der Bürozeiten.
Der Angebotsprozess im Agrarhandel ist oft aufwendig: Maschinen, Ersatzteile, Betriebsmittel – jeder Auftrag hat seine Eigenheiten. Doch häufig werden Angebote nach Erstellung nicht mehr konsequent verfolgt.
Warum bleiben Angebote liegen?
Zeitdruck im Tagesgeschäft lässt wenig Raum für Nachfassaktionen.
Außendienstmitarbeitende sind schwer erreichbar, weil sie viel unterwegs sind.
Systeme sind nicht transparent genug, um offene Angebote auf einen Blick zu sehen.
Die Folgen:
Kunden fühlen sich nicht wertgeschätzt.
Die Konkurrenz reagiert schneller und schließt den Auftrag ab.
Umsatzpotenziale gehen verloren.
Die Lösung: Automatisierte Angebotsprozesse mit CRM.
Einmal definiert, überwacht das System automatisch die offenen Angebote:
Nach drei Tagen ohne Reaktion wird automatisch eine Erinnerung per E-Mail verschickt.
Nach einer Woche wird ein Telefonat vorgeschlagen – entweder automatisch durch Voice-KI oder als To-do für den zuständigen Mitarbeiter.
Bei wichtigen Kunden kann zusätzlich ein Eskalationsprozess greifen, sodass der Vertriebsleiter informiert wird.
Beispiel aus der Praxis:
Ein Landwirt erhält ein Angebot für eine neue Sämaschine. Nach einigen Tagen meldet er sich nicht zurück. Das CRM versendet automatisch eine Erinnerungs-E-Mail. Kurze Zeit später ruft ein KI-Agent, oder Vertriebsmitarbeiter an – vorbereitet mit allen Informationen aus dem System. Ergebnis: Das Geschäft wird abgeschlossen, obwohl es ohne Nachfassen wahrscheinlich verloren gegangen wäre.
Der Mehrwert:
Vertriebsteams sparen Zeit und arbeiten strukturierter.
Kunden erfahren eine kontinuierliche Betreuung.
Abschlussquoten steigen messbar.
Viele Agrarunternehmen haben große Mengen an Kundendaten: Bestellungen, Rechnungen, Servicefälle. Doch oft bleiben diese Informationen ungenutzt, weil niemand die Zeit hat, sie systematisch auszuwerten.
Die Herausforderung:
Welche Kunden bestellen regelmäßig bestimmte Produkte?
Wer ist potenziell bereit für ein Zusatzgeschäft?
Welche Chancen sind saisonabhängig besonders wichtig?
Die Lösung: Intelligente Agenten im CRM.
Sie analysieren Kaufmuster und schlagen proaktiv Aktionen vor.
Sie priorisieren Kundenkontakte nach Potenzial und Wichtigkeit.
Sie erinnern automatisch an saisonale Bedarfe.
Praxisbeispiel:
Ein Kunde bestellt jedes Jahr im September Pflanzenschutzmittel. Das System erkennt dieses Muster und erinnert den Verkäufer bereits im August. Der Verkäufer meldet sich frühzeitig, bevor der Kunde den Bedarf selbst aktiv äußert – und bindet ihn langfristig.
Das Ergebnis:
Kundenbindung wird gestärkt, weil Kunden proaktiv angesprochen werden.
Vertrieb arbeitet effizienter, da Chancen nicht mehr dem Zufall überlassen sind.
Umsatzpotenziale werden gehoben, die bisher im Tagesgeschäft verloren gingen.
Die Agrartechnik zeichnet sich durch enorme Variantenvielfalt aus:
Ein Traktor, der für den Ackerbau konfiguriert ist, unterscheidet sich stark von einem Modell für den Grünlandbetrieb. Hinzu kommen Anbaugeräte, Zubehör, Finanzierungsmodelle und Servicepakete.
Die Herausforderung:
Komplexe Kalkulationen dauern oft mehrere Tage.
Fehler in der Konfiguration führen zu Verzögerungen oder falschen Angeboten.
Vertriebsteams verbringen mehr Zeit mit Excel-Tabellen als mit Kunden.
Die Lösung: CPQ (Configure Price Quote).
Stellt sicher, dass nur technisch kompatible Optionen kombinierbar sind.
Kalkuliert Preise automatisch, inklusive Rabatten, Staffelpreisen und Margen.
Erstellt vollständige Angebote in Minuten statt Tagen.
Praxisbeispiel:
Ein Händler erhält die Anfrage für einen Mähdrescher mit Spezialausstattung. Statt manuell Kompatibilitäten zu prüfen, wählt er im CPQ-System die Optionen aus. Das System erstellt ein fehlerfreies Angebot mit allen Preisen, Finanzierungsdetails und Zubehör. Das spart Tage an Arbeit und reduziert Fehlerquoten auf ein Minimum.
Der Mehrwert:
Schnellerer Angebotsprozess.
Fehlerfreiheit durch Automatisierung.
Mehr Zeit für Beratung und Kundengespräche.
Viele Agrarunternehmen arbeiten mit Insellösungen: ERP-Systeme für Warenwirtschaft, Excel für Kalkulationen, separate Tools für Service und Buchhaltung. Diese fehlende Integration kostet Zeit und führt zu Fehlern.
Die Lösung: CRM- und CPQ-Systeme mit offenen Schnittstellen.
Daten aus ERP, Warenwirtschaft, Buchhaltung und Serviceplattformen fließen automatisch zusammen.
Informationen sind aktuell, vollständig und konsistent.
Mitarbeitende müssen Daten nicht mehrfach eingeben.
Praxisbeispiel:
Ein Kunde benötigt ein Ersatzteil. Der Mitarbeiter im Vertrieb öffnet das CRM und sieht sofort die Maschinenhistorie, die letzten Bestellungen, aktuelle Lagerbestände und Serviceverträge. Das Angebot wird über CPQ erstellt, die Lieferung im ERP verbucht und die Rechnung automatisch erzeugt – alles in einem nahtlosen Workflow.
Der Mehrwert:
Nahtlose Abläufe ohne Medienbrüche.
Zeitersparnis durch Automatisierung.
Höhere Transparenz und Datenqualität.
Die Agrarwirtschaft ist stark reguliert. Ob Dokumentationspflichten für Pflanzenschutzmittel, Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette oder Nachweise für Förderprogramme – der Verwaltungsaufwand ist enorm.
Die Lösung: Automatisierte Prozesse.
Dokumentationen werden automatisch aus Bestelldaten generiert.
Nachweise werden digital erzeugt und revisionssicher archiviert.
Genehmigungs-Workflows laufen digital und regelbasiert.
Beispiel:
Beim Verkauf von Pflanzenschutzmitteln erzeugt das System automatisch den erforderlichen Dokumentationsnachweis, legt ihn im System ab und stellt ihn auf Wunsch dem Kunden digital zur Verfügung. Keine manuelle Eingabe, keine vergessenen Pflichtangaben.
Der Nutzen:
Weniger Papierarbeit.
Rechtssicherheit durch digitale Nachweise.
Mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten.
Die Digitalisierung ist kein Zukunftsprojekt – sie ist die Antwort auf aktuelle Probleme.
CRM, CPQ, Voice-KI und Prozessautomatisierung sind Werkzeuge, mit denen Agrarunternehmen den Fachkräftemangel kompensieren, Angebote beschleunigen, Kundenpotenziale nutzen, Bürokratie abbauen und Umsatz steigern können.
Wer heute handelt, verschafft sich morgen einen Vorsprung.
Denn die Zukunft der Agrarwirtschaft entsteht nicht irgendwann – sie entwickelt sich hier und jetzt, in konkreten Projekten mit messbarem Nutzen.
Mehr erfahren Sie auf dem AgrarwirtschaftsFORUM 2025 in Leverkusen
Jasmin Kremser
Tel.: +49 711 781937-30
mpl hat DELO bei der Einführung eines weltweiten CRM unterstützt, um auch hochkomplexe Projekte zentral zu verwalten.
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